Gerätehausfundamente
Erhöhte, wasserdurchlässige Fundamente für hölzerne Gartenhäuser.
Warum Bewehrung hier wichtig ist
Betonfundamente für Gartenhäuser reißen, stauen Wasser gegen das Holz und sind aufwändig zu entfernen. Ein Rasterfundament verteilt die Last gleichmäßig, lässt Wasser direkt ablaufen, sodass die Unterseite des Gartenhauses trocken bleibt, und kann angehoben und neu verlegt werden, wenn das Gebäude versetzt wird. Für die meisten Heimanwender ist es sowohl günstiger als auch schneller.
Wo das gut funktioniert
Auf einen Blick
| Unterbau | 50 mm MOT Type 1 für einen Standard-Holzschuppen; 150 mm für Mauerwerk oder eine stark belastete Werkstatt |
|---|---|
| Füllmaterial | Eckiges Kies 10–20 mm, eben aufgefüllt |
| Typische Belastung | Holz- und Metallgebäude im Garten; Mauerwerk mit einem tieferen Unterbau |
| Wasserdurchlässigkeit | Vollständig wasserdurchlässig. Wird in der Regel als SuDS-Komponente in einer Entwässerungsstrategie behandelt. |
| Planungslebensdauer | 25 Jahre, vorbehaltlich einer dokumentierten Installation. |
| Material | 100 % recyceltes Polypropylen, hergestellt in Großbritannien. |
So wird es eingebaut
- Markieren Sie den Bereich und graben Sie ihn auf die Tiefe des Unterbaus zuzüglich der Rastertiefe und der Ausgleichsschicht aus.
- Verlegen Sie ein gewebtes Geotextil über die Fläche und überlappen Sie die Stöße um mindestens 300 mm. Dies verhindert, dass sich Unterbau und Untergrund vermischen.
- Verlegen und verdichten Sie den Unterbau: 50 mm MOT Type 1 für einen Standard-Holzschuppen; 150 mm für Mauerwerk oder eine stark belastete Werkstatt. Lagenweise verdichten, nicht alles auf einmal.
- Blenden Sie den Unterbau mit einer dünnen Schicht Grobsand ab und ziehen Sie ihn eben ab. Dies sorgt für eine ebene Fertigoberfläche.
- Stecken Sie die Rasterelemente über die gesamte Fläche zusammen und arbeiten Sie dabei von einer Kante aus. Schneiden Sie um Hindernisse herum mit einer Stichsäge oder einer feinzähnigen Säge.
- Füllen Sie die Zellen: Eckigen Kies 10–20 mm, eben aufgefüllt. Arbeiten Sie das Füllmaterial mit einer steifen Bürste ein, damit keine Zelle hohl bleibt.
- Überprüfen Sie das Fertigmaß. Nichts sollte über die Zellwände herausragen, und keine Zelle sollte unterfüllt bleiben.
Die meisten Installationen sind unkomplizierte Erdarbeiten. Die Rasterelemente werden zusammengesteckt und benötigen weder Befestigungen, Klebstoff noch Spezialwerkzeug.
Welche Rastertiefe?
Das 40-mm-Standardraster ist die Standardspezifikation für Fundamentflächen von Gartengebäuden. Wechseln Sie zum 30-mm-Schwerlastnetz für Mauerwerksgebäude, belastete Werkstätten oder überall dort, wo ein Fahrzeug die Fläche überquert.
Wenn Sie zwischen zwei Optionen stehen, wählen Sie die belastbarere. Der Kostenunterschied bei einem typischen Projekt ist gering im Vergleich zu den Kosten für das Anheben und Neuverlegen einer unterdimensionierten Fläche.
Der häufigste Fehler, den wir beobachten
Das Fundament exakt auf die Grundfläche des Schuppens zu begrenzen, ist der klassische Fehler. Regen, der vom Dach abläuft, trifft dann direkt am Rand auf den Boden und unterspült diesen. Verlängern Sie das Fundament immer über das Gebäude hinaus.
Häufige Fragen
Wie viel größer als der Schuppen sollte das Fundament sein?
Verlängern Sie das Fundament auf jeder Seite um mindestens 50 mm über die Grundfläche des Schuppens hinaus, damit der Regen vom Gebäude auf das Fundament und nicht auf den Boden abfließt.
Muss ich eine Membran verlegen?
Ja. Ein gewebtes Geotextil zwischen Unterbau und Untergrund verhindert, dass sich beide vermischen, und hält Unkraut fern.
Kann ich eine schwere Werkstatt darauf errichten?
Ja, mit einem tieferen Unterbau. Für ein Mauerwerks- oder stark belastetes Gebäude verwenden Sie 150 mm verdichtetes MOT Type 1.
Womit fülle ich die Zellen?
Eckiger Kies von 10 mm bis 20 mm, eben aufgefüllt. Er hält das Fundament wasserdurchlässig und bietet eine feste Tragfläche.
Benötige ich Träger obenauf?
Holzträger sind nach wie vor empfehlenswert. Sie heben den Boden an und ermöglichen Luftzirkulation darunter, was die Dielen trocken hält.
Kann ich damit ein abschüssiges Gelände einebnen?
Nicht allein damit. Nivellieren Sie zunächst den Unterbau durch Abtragen und Auffüllen, mit einer Randeinfassung auf der Hangseite.
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